Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos
und Materialien:
 
 
 
 
   

   Geocaching Allgemein   Kategorien / Arten   Trading   Ausrüstung

Kategorien / Arten
Caches werden üblicherweise jeweils mit einer Angabe zum Schwierigkeitsgrad der Wegstrecke und des Geländes (terrain), und zum Schwierigkeitgrad der mit dem Cache verbundenen Aufgaben (difficulty) bewertet. Hiermit lässt sich ungefähr andeuten, wie aufwändig die Suche ist. Besonders hervorzuheben sind Caches, die nur mit spezieller Ausrüstung erreichbar sind. Dies kann von einer einfachen Taschenlampe bis hin zur Bergsteiger- oder Tauchausrüstung) reichen. Die große Mehrheit an Caches erfordert aber nur einen GPS-Empfänger und Zeit.

Mögliche Elemente einer Cache-Suche können das das Lösen von Rätsel- oder Rechenaufgaben, das Erklettern von Bäumen oder das Erkunden von Grotten und Höhlen sein.

Caches lassen sich anhand ihrer Aufgabenstellung in verschiedene Kategorien unterteilen, die wichtigsten sind:

Der „einfache“ Cache (Traditional-Cache),
bei dem direkt die Position des Verstecks angegeben ist. Mehrstufige Caches (Multi-Cache oder Offset-Caches), bei denen man mehrere Orte mit Hinweisen auf den jeweils nächsten Ort bzw. das eigentliche Versteck aufsuchen muss.

Rätsel-Caches
(Mystery-Caches), die schon im Vorfeld eine Recherche bzw. Knobelei erfordern.

Virtuelle Caches
(Virtueller Cache), bei denen weder ein Cachbehälter noch ein Logbuch vorhanden sind.

Traditional-Cache
Die erste und nächstliegende Kategorie eines Geocaches ist der Traditional-Cache. Die meisten Caches dieser Art sind an oder in der Nähe von besonderen Orten versteckt. Die im Internet veröffentlichten Koordinaten zeigen möglichst genau auf die Stelle, an welcher der Cachebehälter zu finden ist. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um markante Punkte, die der erfahrene Geocacher schon aus etwas größerer Entfernung ausmachen kann. Alleine die Bezeichnung eines „einfachen“ Caches bedeutet jedoch noch lange nicht, dass das letztendliche Auffinden genauso einfach ist. So kann der Behälter vielleicht in einer Baumwurzel, einem Loch in einer Wand oder einem Steinhaufen versteckt sein, aber es kann auch vorkommen, dass eben dieses Loch in einer Wand oder dieser Steinhaufen nur nach einer tagelangen Wüstenexpedition oder einem schweißtreibenden Bergaufstieg oder einem Tauchgang gefunden werden kann. Allerdings ist dies eher die Ausnahme. Wer also mit dem Geocachen beginnen möchte, sollte sich zunächst einen traditionellen Cache aussuchen, dessen Schwierigkeitsangaben für das Gelände (Terrain) und die Schwere der Aufgaben (difficulty) eher niedrig sind. Mit der Zeit entwickelt der Geocacher dann ein Gefühl dafür, welche „natürlichen Vorkommen“ ein gutes Cacheversteck abgeben können und erkennt diese weit eher als ein Anfänger. Bei manchen kann man mit dem Auto bis auf wenige Meter heranfahren und muss nicht lange suchen (sog. drive-in oder park-n-grab).

Die ersten Caches waren solche einfachen Caches, weshalb sie auch als Traditionals bezeichnet werden. Andere wiederum können weit abseits von Straßen oder Wegen liegen und daher sehr anspruchsvoll zu finden sein, obwohl die Koordinaten direkt bekannt sind.

Multi-Cache
Bei einem Multi-Cache sind mehr als eine Station zu absolvieren, bis das Cache-Versteck gefunden werden kann. Die Schwierigkeit wird hier in Abhängigkeit von den unterwegs zu lösenden Aufgaben bzw. von der Art der zu findenden Hinweise und natürlich in Abhängigkeit vom letztendlichen Cache-Versteck beurteilt. Die Länge und die Beschaffenheit der zu absolvierenden Wegstrecke bestimmt die Terrain-Bewertung.

Nachtcache
Beim Nachtcache können die notwendigen Stationen und Hinweise nur bei teilweiser oder absoluter Dunkelheit wahrgenommen werden. Die Stationen haben Reflektoren, die mit einer einfachen Taschenlampe angeleuchtet werden, blinkende LEDs, akustische Signalgeber, Lichtschranken, Wecker oder andere technischen Spielereien. Hier übertrumpfen sich die Möglichkeiten und Ideen der sogenannten Owner gegenseitig, um dem Suchenden immer neue Herausforderungen zu stellen. Manchmal braucht man spezielle Geräte (Nachtsichtgerät, Metalldetektor, Funkgerät, UV-Licht und andere), um weitere Hinweise aufspüren zu können.

Faszinierend sind Nachtcaches, weil die menschliche Wahrnehmung nicht auf die Nacht abgestimmt ist und sich dadurch zusätzliche Herausforderungen an die Suchenden ergeben. Geräusche werden viel intensiver wahrgenommen, unerwartete plötzliche Bewegungen können erschreckend sein.

             
     
             

Mystery-Cache
Bei einem Mystery-Cache (auch: Puzzle-Cache oder Rätsel-Cache) muss zunächst ein Rätsel gelöst werden, aus dem sich der Startpunkt des Caches ergibt. Die angegebene Koordinate ist nicht der Startpunkt. Sie soll aber in der Nähe des tatsächlichen Startpunktes liegen (in maximal 3 km Entfernung), um den Cache regional richtig zuordnen zu können.

Das Rätsel kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt mathematische Rätsel, trigonometrische Aufgaben, Literaturaufgaben, Google-Recherchen, Sudokus, Bilderrätsel und vieles andere. Der eigentliche Cache beginnt mit der Koordinate, die sich aus der Lösung des Rätsels ergeben hat. Diese Koordinate kann schon der Cache selbst sein, wie beim Traditional-Cache. Es kann sich aber auch um den Beginn eines Multi-Caches oder eines Nachtcaches handeln.

Virtuelle Caches

Allgemeines
Es gibt auch Caches, bei denen weder Cachebehälter noch Logbuch vorhanden sind, so z. B. virtuelle Caches, Locationless Caches, Earthcaches und Webcam Caches. Während für viele auch die Suche nach einem virtuellen Cache „echtes“ Geocaching ist, bevorzugen andere die physisch vorhandenen Schatzkisten. Wie unterschiedlich in der Hinsicht die Meinungen sind, zeigt die kontroverse Diskussion, welche vor kurzem aufkam, nachdem bei geocaching.com keine neuen virtuellen Caches mehr eingetragen werden konnten. Bestehende virtuelle Caches bleiben jedoch vorerst in der Datenbasis und sind weiterhin loggbar.

Earthcache
Bei Earthcaches handelt es sich ausschließlich um virtuelle Geocaches, d.h. an den angegebenen Koordinaten ist weder ein Behälter noch ein Logbuch zu finden. Statt dessen führt ein Earthcache die Suchenden an eine geologisch interessante Stelle, die Einblicke in die Erdgeschichte geben. (Beispiele hierfür sind: Moränen oder Findlinge.) Um den Fund eines Earthcache zu dokumentieren, ist es notwendig, sich selbst mit seinem GPS-Empfänger an der angegebenen Stelle zu fotografieren und dieses Bild dann quasi als Beweis im Internet zur Ansicht zu stellen.

Event-Cache

Allgemeines
Der Event-Cache ist eine spezielle Form des Geocaches. Hierbei handelt es sich um ein Ereignis, welches an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit stattfindet oder beginnt. Die häufigste Form eines Event-Caches ist ein gemütliches Beisammensein mehrerer Geocacher mit einem Stammtischcharakter. Es ist aber genauso gut möglich, dass ein Event-Cache aus einem Multi-Cache mit ganz besonderen Anforderungen besteht, die nicht dauerhaft vor Ort sein können oder durch fachkundige Personen betreut werden. Event-Caches sind häufig die geistige Geburtsstätte neuer, anspruchsvoller Caches, da sich dort Geocacher aus der Region treffen und über neue und innovative Ideen diskutieren.

Auch für Einsteiger bieten Event-Caches die Möglichkeit, sich mit dem Thema vertraut zu machen, Fragen zu stellen und Anregungen zu finden. Weiterhin bieten sie die Gelegenheit, die Personen hinter den Log-Einträgen im Internet und in den Logbüchern einmal persönlich kennenzulernen. Oftmals werden Telefonnummern ausgetauscht, nicht zuletzt, um sich bei Problemen bei der Cache-Suche per Handy an einen der Cachefinder oder sogar den Cacheausleger mit der Bitte um einen diskreten Tipp wenden zu können. Inwiefern diese „Telefonjoker“-Hilfe im Sinne des Spiels ist, wird mitunter kontrovers diskutiert.

Cache in - Trash out (CITO)
Bei einem CITO handelt es sich um eine besonde Art von Event-Caches. Bei diesen Events wird vom Owner ein bestimmtes Gebiet ausgesucht, in dem dann Schrott und Müll gesammelt wird. Oft stellt die jeweilige Stadt Müllsäcke, Handschuhe und Greifzangen zur Verfügung. Wie der ausführliche Name (Cache in - Trash out) schon sagt, wird nach dem Säubern der Gegend meist ein Erinnerungs-Cache ausgelegt.

Letterboxing
Das schon ältere Letterboxing könnte man als Geocaching ohne GPS auffassen. Auch hier geht es um die Suche von Schätzen anhand von Hinweisen, die hier jedoch ohne Zuhilfenahme von genauen Koordinaten, sondern nur anhand der Beschreibungen und einem Kompass lokalisiert werden müssen. Eine Besonderheit des Letterboxing besteht darin, dass im Schatz ein spezieller Stempel enthalten ist, der das persönliche Logbuch eines Finders zieren darf, so wie umgekehrt der persönliche Stempelabdruck eines jeden Finders im Logbuch des Schatzes hinterlassen wird. Eine besonders lange und vielfältige Tradition hat das Letterboxing in Dartmoor. Dort existieren etwa 3000 Letterboxes. In der französisch sprechenden Welt nennt man das „cistes“.

Quelle: Wikipedia

 
 
     
 
 
 
Anleitung